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19.06.2006

Was ist ein Verein ohne Fans? Geld hat der FC Schweinfurt 05 schon lange keines mehr. Hoffentlich (?!) keine Schulden, der finanzielle Wert des Vereins ist damit also höher als manch höherklassige Verein. Hart war dieser Weg. Entbehrungsreich - soll heißen in diesem Fall, es kamen immer weniger Fans zu den Spielen.
Als Begleiterscheinung einer sich nähernden Weltmeisterschaft im eigenen Land wurden die Fans regelrecht kriminalisiert. Gefahrlos für andere wurden in den niederen Ligen Bengalos abgebrannt. Das Flair und die Stimmung damit angehoben. Zum Dank zeigte man die Macher an und verfolgte sie als ob Ultras (oder wie auch immer sie sich nannten) eine Unterorganisation der El Quaida wäre.
Ich bin mir sicher daß sich einige Beamte so ihre Daseinsberechtigung geschaffen haben. Wäre dies auf dem Boden der Rechtsstaatlichkeit geschehen, Unterschrift darunter und aburteilen. Die Methoden die hier angewand wurden sind weit entfernt von einer Rechtstaatlichkeit. Beweise und von Richtern gefällte Urteile gab es in den seltensten Fällen. Selbst wo ein Richter im Spiel war zählte die Aussage eines Polizisten alles und Zeugen und gar vermeintlicher (!) Opfer nichts.
Sicher wurden dabei auch Personen aus dem Verkehr gezogen deren Schuld erwiesen war. Doch deren Quote dürfte weit unter einem Drittel liegen. Rechtfertigt dies die Verletzung von Menschenrechten des restlichen zwei Dritteln?
Eine Presse die mehr als früher von Quote und Absatzzahlen abhängt wirft einen auf Sensationen fokusierten Blick auf die Geschehnisse Rund um den Fußball.
Es ist natürlich wesentlich einfacher und wohl auch wirtschaftlich erfolgreicher die Fan-TV-Produktionen der Vereine zu übernehmen und ein Fan-Porträt eines Trikot-Sammlers zu produzieren.
Die differenzierte Betrachtung des wahren Fanlebens erfordert journalistische Tugenden die heute nur noch wenig zählen.
Die FC Vereinsführung differenziert an dieser Stelle auch nicht und übernimmt Darstellungen des Verbandes und der Polizei ohne Überprüfung. Es wäre ein einfaches zu Fragen wieso die denunzierten meist nie Verurteilt wurden. Welche Grundlage diese doch offensichtlich etwas halblegale Information hat.
Die Vereinsführung ist mehr mit der Pflege ihrer Egos beschäftigt als sich um seine Fans wirklich zu kümmern. Traurig aber wahr.




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14.04.2006

Am 25. April spielt man im Toto-Pokal Halbfinale auf Bezirksebene gegen den Ligakonkurenten Haibach. In der Landesliga Nord Tabelle steht man im oberen Drittel. Der FC Schweinfurt wird nichts mit dem Aufstieg zutun haben. Doch wer hätte all dies vor einem Jahr gedacht.
Ohne Aussicht Punkte zu gewinnen tingelten wir durch die Bayernliga. Der Insolvenzverwalter regierte. Der Start in der nächsten Saison in der Landesliga Nord war klar aber die Mannschaft hatte sich aufgelöst, der Trainerposten wurde vom ehemaligen Spieler Rüdiger Mambo Mauder zusammen mit dem Ehemaligen Bernd Häcker als Co übernommen.
Einzig der Nachwuchs und paar alte Haudegen waren übrig. Der Nachwuchs bekam seine Chance in der Bayernliga, zwar außer Konkurenz, Erfahrungen zu sammeln.
Dieser zusammengewürfelte Haufen wurde um paar Spieler aus der Region, meist aus unteren Ligen, erweitert. Genau dieses Team schaffte es lange in dieser Saison an der Spitze der Landesliga Nord mitzumischen. Gegen die durch lange Aufbauarbeit geprägten Teams aus Hof und Bamberg zog man dann zur Mitte der Saison den Kürzeren.
Ich weiß nicht was man sich erwartet hat doch scheint es mehr gewesen zu sein. Denn sonst hätte man einem Verdienten FCler der in der Not ohne zu Zögern Verantwortung übernommen hat, nicht so im Unklaren gelassen. Solange bis der selbst nicht anders konnte als seinen Abschied zum Ende der Saison anzukündigen. Jede Karriereberatung gibt einer Führungskraft den Rat bei unklarer Zukunft proaktiv zu werden. Danke Mambo, für die geleistete Arbeit.
Erst glänzte der Vorstand durch Lethargie, daß man meinte man müßte den Doktor rufen um Lebenszeichen prüfen zu lassen. Dann scheinen die plötzlich aufgeweckten Herrn Vorstände sich ihres übergroßen Egos bewußt geworden zu sein und mit der Begründung um Motivations und Respektsprobleme bei der Mannschaft zu vermeiden trennte man sich von Rüdiger Mauder sofort.
Bravo ganz großes Kino nur halt in der Regionalliga und nicht in der Landesliga. Besonders wenn man keine Alternative hat, nicht weiß was man eigentlich will und vorallem kein Geld hat.
Die öffentlichen Zweifel am Verstand (nicht nur des Fußballsachverstands) des Vorstands begegnet man mit der Aussage man hätte einen langjährigen Schiedsrichter und einen Sportreporter von Premiere in den eigenen Reihen. Es wäre lustig wenn es nicht um unseren 1. FC Schweinfurt 1905 ginge.
In einem Jahr bekommt der Vorstand nicht mal eine Geburtstagsfeier zum 100. Geburtstag des Vereins auf die Reihe. Selbst wenn man sich über die Größe und den Rahmen dieser Veranstaltung nicht einig ist muß man doch einen Kompromiß finden der den Verein vor dieser Bankrotterklärung in Sachen Öffentlichkeitsarbeit bewahrt.
Selbst ein Jubiläumsbuch eines Journalisten bleibt aus Ignoranz des Vorstands unveröffentlicht. Die Begründung für diesen Vorgang ist man der Öffentlichkeit immernoch schuldig? Könnte es damit zusammenhängen daß die unbestrittenen Medienmacht Mainpost in Konkurenzsituation zu diesem Journalisten steht?
Für den Verein hoffe ich daß man jetzt im Vorstand zueinander findet oder in einer fälligen Jahreshauptversammlung ein handlungsfähiger Vorstanden einsetzt und dann mit aller Kraft ein Konzept zur Wiederauferstehung des 1. FC Schweinfurt 1905 umsetzt.



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25.09.2005

Zwischen den Fans gibt es momentan einen Richtungsstreit. Voll auf Aufstieg setzen oder Konsolitierung in der Landesliga.
Der Start der jungen Schnüdelmanschaft kann als geglückt bezeichnet werden. Dies ist auch in beiden Lagern unstrittig. Die Frage wie es weitergehen muß wird unterschiedlich beantwortet.
Unstrittig ist auch das der Angriff etwas schwachbrüstig ist. Nun fordern die einen zur Winterpause einen Knipser zu kaufen. Was wäre der Preis? Erneut eine Verschuldung, erneut die krankhafte Abwärtspirale des deutschen Amateurfußballs mitmachen?
Es gibt genügend Beispiele von Vereinen die sich so zu Tode verschuldet haben. Der 1. FC Schweinfurt 1905 hat seine Insolvenz gerade mit blauem Auge überstanden und es sollte jedem bewußt sein wie knapp wir einer Streichung aus dem Vereinsregister entgangen sind.
Die Angst die letzten guten Spieler wie Röser und Rinbergas zur nächsten Saison in höhere Ligen zu verlieren ist natürlich nicht unberechtigt. Auch würde der Zuschauerzuspruch wohl langsam versiegen. Wie soetwas dann aussieht, hat man in Bamberg ja schon gesehen.
Die Argumente beider Gruppen sind nicht von der Hand zu weisen, aber gilt es einen gesunden Mittelweg zu finden.
Die Sponsorenlage ist noch nicht die, die man für die Bayernliga bräuchte. Ein sofortiger Wiederabstieg würde vermutlich nur einen großen Schuldenberg und den endgültigen Imageverust bedeuten. Mit mehreren Jahren Bayernliga würde man vermutlich auch nur Schulden anhäufen.
Trotz alle dem sollten wir uns durch diese Frage nicht spalten lassen. Unsere Vereinsführung scheint gut Arbeit abzliefern, die Jungspunde sind auf einem guten Weg und alles weitere sollte man nicht erzwingen. Es gibt natürlich auch noch paar Leute von gestern die dann noch Unruhe durch die Nennung fiktive Schuldenstände in den Verein tragen wollen. Aber dies sollte am einfachsten zu handhaben sein, ignorieren.
Jeder Fan sollte sich mal ins Bewußtsein rufen wie die Auswärtsspiele in der Regionalliga Süd bei den Amas oder in Hoffenheim waren und diese mal mit den Auswärtsfahrten nach Würzburg, Coburg und Bamberg vergleichen.
Wir sehen ehrlichen Fußball und müssen uns nicht dem Verdrängungskampf in den höheren Ligen stellen. Eine Situation über die wir in paar Jahren vielleicht sehr froh sein werden.



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24.07.2005

Lang lag diese Seite brach. Nun da der ehrwürdige 1. FC Schweinfurt 1905 in der Landesliga Nord antritt ist es aus meiner Sicht wieder notwendig eine aktuelle Web-Seite über die Fußballer der 1. FC Schweinfurt 1905 anzubieten.
Die Informationsmöglichkeiten über die Landesliga sind sehr beschränkt ebesno die Mittel des Vereins. Aus diesem Grund gibt es momentan keine offizielle Webseite.
Wie früher will ich versuchen hier alle Neuigkeiten zusammenzutragen.
Sicherlich geht es vielen so wie mir die den Saisonauftakt bei den Kickers Würzburg kaum erwarten können. Trotzdem ist es an der Zeit nochmal die Vergangeheit zum Thema zu machen.
Nachdem der ehemalige "Vereinsheilige" G. Hertlein sich auf seinen Schmollwinkel zurückgezogen hatte, übernahm Dr. End auf Weisung des Amtsgerichts die Vereinsführung. Nach mehreren Versuchen von G. Hertlein durch altbekannte imaginäre Retter was auch immer zu erreichen war es dann soweit. Dr. End meldete am 15. November 2004 Insolvenz an. Ab diesem Zeitpunkt war klar, daß die Runde nur noch in Freundschaftsspielen beendet werden würde. Die vielen hochbezahlten Angestellten würden kein Geld mehr bekommen und wie zu erwarten war, den Verein verlassen. So sprang Rüdger Mauder in die Bresche und formte aus Ehemaligen, Spielern der 2. Mannschaft und Jugendspielern ein Team das zwar wenig gegen die Bayernliga-Konkurenten ausrichten konnten aber was viel wichtiger ist, Moral bewiesen.
Rechtzeitig um die Landesliga-Saison planen zu können, wurde das Insolvenz-Verfahren erfolgreich abgeschlossen. Der Verein 1. FC Schweinfurt 1905 hat in seinem hundersten Jubiläums-Jahr seine schwertse Krise bestanden. Als Verein ohne Schulden wurde Edgar Gleinser zum Vorstand gewählt.
Jetzt wird man sehen was in der Nach-Hertlein-Ära in der Stadt des Sports noch möglich ist.
Jetzt wenige Tage vor dem Saisonauftakt steht immerhin ein hoffnungsvoller Kader und gerüchteweise soll die Bandenwerbung im Willy-Sachs-Stadion auch schon gut verkauft sein. Einzig mit einem Trikotsponsor tut man sich schwer. Das Mannschaftsbild mußte mit blanker Brust aufgenommen werden.
So nun laßt uns auf eine hoffentlich erfolgreiche Saison freuen mit Gegnern wie dem FC Bayern Hof (der jetzt zwar irgendwie anders heißt), FC Sand, Coburg und den FC Kickers Würzburg. Diese Gegner sind unabhängig von der Liga interessanter als Hoffenheim und die vielen Amateur-Teams der Regionalliga.
Auf absehbare Zeit wird man sich höherklassigen Fußball in Schweinfurt wohl nicht leisten können. Zumindest wenn man nicht wieder in die Schuldenfalle tappen will. Deswegen laßt uns zusammenstehen, unseren Verein tatkräftig unterstützen und den Hoffenheims und Wehens zeigen wo der Unterschied zu ihnen ist.




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07.08.2004

Hoffnung ja aber überwiegend unbeantwortete Fragen. Ein immer fragwürdiger Sponsor Golden Lion zieht sich mit der Begründung zurück, in einen Verein dem die sichere Insolvenz droht kein Geld zu stecken. Ein Manager der nur Taten ankündigen kann und dann zum Termin entweder garnichts sagt oder die verletzte Pressemimose gibt.
Ein kanadischer Sponsor der aber wohl nur Geld gegen Gegenleistung gibt. An für sich mehr ein Zeichen für jemanden mit Geschäftssinn. Doch dann trotz einer am Wochenende tätigen Presseabteilung nur eine Yahoo Email Adresse verwendet.
Präsi Hertlein ohne Kontakt zur Presse ohne große Fortschritte. Ein angekündigter Etat von 1 Millionen und dies in der Bayernliga wo weniger als 100 000 Euro Fernsehgeld gezahlt werden. Wo sollen die restlichen mehr als 900 000 Euro herkommen?
Der Kader, klein aber spielfähig. Nur die Fluktuation an Spielern, Dinudis schnell noch nach Großbardorf, einige die den größten Teil ihrer Saisonvorbereitung bei anderen Clubs als Gastspieler absolviert haben, lassen doch Böses ahnen. Waldemar Dutra wird als verpflichtet verkündet hat aber noch keinen Vertrag und dies nun schon über Wochen. Dies läßt auf einige Probleme mit dem Kanadier Michael Kratky schliessen oder einfach auf kein Geld.
Die Hoffnung diese Runde den Gang zum Insolvenzgericht zu verhindern ist Null! Neben Ausrüstern und Lieferanten, warten andere Gläubiger, ehemalige und aktuelle Spieler und das Finanzamt auf ihr Geld.

Selbst wenn die Saison erfolgreich mit dem ersten Platz der Bayernliga abgeschlossen werden sollte, was soll sich denn bis dahin geändert haben, daß wir die Lizenz für die Regionalliga erhalten würden?

Schulden kann man in der Bayernliga nicht abbauen und gleichzeitig erfolgreich mitspielen.
Einzig die Hoffnung über eine Insolvenz die Altlasten geregelt abzubauen die Vergangenheit aufzuarbeiten und die alten Zöpfe abzuschneiden. Die entsprechende Konsequenz für Hertlein und Haberle müssen gezogen werden.
Was nützt ein Verein der sich mit Müh und Not bis zum 05.05.1905 am Leben hält um dann am 06.05.1905 den Termin beim Insolvengericht haben? Es wird mit jedem verstreichenden Tag nur schlimmer!



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12.06.2004

Mit Mühe und Not hat die Mannschaft den Klassenerhalt geschafft. In den vergangenen Jahren war damit klar man muß zwar um die Lizenz zittern aber bisher ist es ja immer gut gegangen. Klar mehr als 1,5 Mio Euro Schulden und weniger wurden diese von Jahr zu Jahr auch nicht, ganz im Gegenteil.
Doch gestern kam der Tag der Wahrheit. Dem 1. FC Schweinfurt 1905 wurde die Lizenz für die Saison 2004 / 2005 verweigert. Ausgerechnet für die Saison in der der 100. Geburtstag des Vereins gefeiert werden sollte.
Wie kam es dazu. In der Saison 90/91 stieg man schon mit einem Schuldenberg aus der 2. Bundesliga ab. Danach kamen die Jahre in der Bayernliga. Zu Beginn ging es darum die Qualifikation für die Regionalliga zu schaffen. Dieses Ziel hatten natürlich alle Vereine der Bayernliga. Dem entsprechend versuchte jeder mit Geld seine Ausgangssituation maximal zu verbessern. Die Folge war ein Wettrüsten das nicht zu einer Verbesserung der Qualität sondern nur zu einer Erhöhung der Spielergehälter führte. Konnte man schon vorher schwer den Etat erwirtschaften war es dann nur mit Mäzenen möglich. Ein gutes Beispiel ist dabei Weismain mit dem Baulöwen Dechant.
Dies hat nicht dazu beigetragen in den Vereinen Substanz aufzubauen. Ganz im Gegenteil die Vereine wurden ausgezehrt. Als der FC Schweinfurt 1998 endlich den Aufstieg in die Regionalliga schaffte ging es gleich in den nächsten Wettkampf um einen Platz in der zweigleisigen Regionalliga. Durch etwas Glück schaffte man dann den Sprung und profitierte von der ausgelaugten Liga und stieg in die 2. Bundesliga auf. Gleichzeitig begann die Fußball-die-unendliche-Geldvermehrungs-Maschine zu stottern. Es mußte wieder mehr Geld ausgegeben werden als nötig. Die Kirchpleite und manch Geldverschwendung sorgten für eine weitere Steigerung des Schuldenbergs.
In der selben Zeit wurde man mit jedem Jahr mehr und mehr Abhängig vom Verinspräsidenten Hertlein der unbestritten viel seines Geldes in den Verein steckte. Dabei durch seine Ahnungslosigkeit aber auch mindestens genausoviel Geld verschwendete. Die Fronten verhärteten sich. Es wurden immer weniger Leute aus Schweinfurt und der Umgebung die Geld an einen durch Hertlein geführten Verein geben wollten. Folge war eine noch größere Abhängigkeit des Vereins von seinem Präsidenten.
Um so aussichtsloser die Situation des Vereins wurde um so zwielichtiger wurden die Unterstützer. Angefangen mit einem Herrn Seyfert, über die Erfinderin des Minitrikots, einem Energygetränkehersteller dessen Vertreter in Schweinfurt gleichzeitig noch einen Feng-Shui-Laden betreiben konnte oder mußte bis zu einem Thailändischen oder/und kannadischen Investor.
Auf der Strecke blieben viele altgediente Unterstützer des Vereins wie ein Herr Schröttle oder auch ein Herr Geschwender.
Wäre es überhaupt möglich gewesen ohne einen Geldgeber wie Hertlein solange zu überleben? Nein. Dies sagt mir daß das gesamte System einen Fehler hat. Dritte Liga in Deutschland benötigt mehr Geld als in ihr zu erwirtschaften ist. Respekt für die Arbeit der TSG Hoffenheim, SC Feucht oder auch Burghausen. Am Ende wird Geld auf zuviele Vereine verteilt um dem einzelnen ein gesundes Wirtschaften zu ermöglichen. Die Unterbaustruktur des deutschen Fußballs wird ausgehöhlt. Die Konsequenzen sind wohl erst nach der WM 2006 richtig zu spüren.
Für den 1. FC Schweinfurt 1905 kann dies nur bedeuten. Reduzierung der Verbindlichkeiten mit einem transparenten Plan damit im Umfeld Vertrauen aufgebaut wird, daß auch wieder lokale Sponsoren angezogen werden. Wenn dies bedeutet Kreisliga dann muß man in diesen sauren Apfel beißen. Dann muß man sehen wo man im deutschen Fußball mit ehrlicher Arbeit seinen Platz findet. Wenn dies heißt Landesliga, Bayernliga oder Regionalliga dann muß man das als Fan so akzeptieren.
Die Zeit der Tricks und Betrügereien sind vorbei, das heißt aus meiner Sicht auch die des Herrn Hertlein.



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08.08.2003

Als vorerst letzter Neuzugang wurde jetzt Dubravko Kolinger verpflichtet. Nach zwei Testspieleinsätzen hat man noch gesagt man wolle ihn zwar verpflichten, müsse aber noch einen Sponsor für ihn finden. Über einen Sponsor wurde jetzt nichts bekannt aber dafür wurde der Wechsel jetzt als perfekt gemeldet.



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01.02.2003

Kaum zu glauben, es gibt Neuzugänge beim FC Schweinfurt. Am letzten Tag der Wechselfrist konnte man die Neuzugänge Thomas Boden und Ange Oueifio bekanntgeben. Beide Spiele wurden als Manndecker geholt. Der 1,85 Meter große Ange Oueifio ist Franzose, am 29. März 1976 geboren und spielte bis vor 9 Monaten beim schottischen Erstligisten FC Motherwell. Zuvor sammelte er schon in Rennes, Gent und Denderleen Erfahrung. Der am 11.12.1976 geborenen Thomas Boden wechselt vom Nord-Regionaligisten Dresdner SC nach Schweinfurt. Bis zur Winterpause wurde er dort in 18 Spielen der Dresdner eingesetzt. Vor seine Engagement beim Dresdner SC spielte er beim VF Dresden 06 Laubegast.



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01.02.2003

Aus Geldmangel gingen dem Verein in der Winterpause die Spieler Steffen Rögele, Vitus Nagorny und Kristian Sprecakovic verloren. Rögele wurde gekündigt, da man in ihm keine Zukunft als Spieler für den Verein sah. Nagorny zog aus den ausstehenden Gehältern seine Konsequenzen und kündigte seinerseits zum Ende des Jahres 2002. Wie schon gerüchteweise zu hören war, gab dann Kristian Sprecakovic, am letzten Tag der Wechselfrist, seinen Wechsel zum Ligakonkurenten SV Darmstadt 98 bekannt.




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16.11.2002

Das mit unserem ehemaligen Trainer und der von Josch Seyfert geführten Sportmedia GmbH viel Geld verbrannt wurde war wohl jedem klar. Bisher ging ich davon aus, daß dieses Privatvergnügen von Gerhardt Hertlein mit seinem Geld bezahlt wurde. Dies wäre soweit auch in Ordnung gewesen, wenn damit auch der Erfolg einhergegangen wäre. Doch die Macht läßt Leute abheben und den Sinn für die Realität verlieren. Endlich hat man erkannt, daß es so nicht weitergehen kann. Die handzahme Schweinfurter Presse hat endlich erkannt was eigentlich schon seit Jahren ihre Aufgabe hätte sein müssen.
Die Vereinsmitglieder verweigerten in der Jahreshauptversammlung die Entlastung der Vorstandschaft. Zuvor wurden Unregelmäßigkeiten in den Finanzen entdeckt und Verstöße gegen die Satzung bekannt.
Als Auslöser dieser Palastrevolte darf man die Herren Funk und Schröttle bezeichnen. Die ehrenamtlichen Helfer hatten endlich die Schnautze voll vom Unterpleichfelder Möchtegern Sonnenkönig. Unter Mitwirkung des Hertlein Freundes und Hauptsponsor Edgar Gleinser hatte man Josch Seyfert hinausgeworfen. Dies nahm der Sonnenkönig übel und spielte die beleidigte Leberwurst. Nun nahmen sich auch endlich die "Wurschtbröttlekonsumenten" dieser Wurst an.
Gerhardt Hertlein versuchte, mit einer eilig zusammengewürfelten Truppe ohne die verdienten Ehrenamtlichen Schröttle und Funk in der Jahreshauptversammlung seine Macht zu erhalten.
Nach der verweigerten Entlastung, weigerte sich der trotzige Gerhardt Hertlein mit seiner Truppe zur Neuwahl anzutreten. Einher mit diesem Schritt begann der Erpressungsversuch des Gerhardt Hertlein, ohne Entlastung keine neue Kanditatur und so auch kein weiteres Geld. Begründet wurde dies das die Truppe keine Basis sähe und so die Sponsorengelder auch nicht fliesen würden. Als ob wirklich Sponsorengelder dahinter wären.
Knall hart wird der Verein und seine Mitglieder von Gerhardt Hertlein erpresst, aber dann ist G. Hertlein zu feige vor die Mannschaft zu treten und das Ausstehen der Gehälter zu erklären.
Der bis dahin auf einer Dienstreise in den USA weilende Edgar Gleinser findet bei seiner Rückkehr einen großen Scherbenhaufen vor.
Mit dem Idealismus eines wahren Freundes des Vereins macht er sich sofort daran das Porzelan notdürftig zu kitten um das Überleben des Vereins zu ermöglichen.
Bleibt nur die Wahl den Verein zu retten und dies würde bedeuten sich dem Erpressungsversuch des G. Hertlein zu beugen oder standhaft und ehrlich zu sein und Insolvenz anzumelden.
Ersteres würde da sich nichts ändern würde nur eine kurze Verlängerung bedeuten und nichts am endgültigen Ergebnis ändern. So bleibt nur jetzt nicht einzuknicken und dem G. Hertlein zu zeigen welch wenig Einfluß nur Geld alleine hat.




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15.09.2002

Weilt man kaum mal eine Woche nicht in Schweinfurt gibt es den Trainerwechsel.
Der Eiertanz der Verantwortlichen ist aber wieder ganz was besonderes. Fast mutet es einem an wie die Zuckungen der greisen SED-Führung vor ihrem Sturz. Die Geschichte ist geprägt von Realitätsverlust der Oberen und einem "Neues Deutschland"-ähnlichem Journalismus des Schweinfurter Tagblatts.
Hatten die Besagten die zahlreichen Stimmen des Umfelds schon lange als unwichtige Spinner und Schreihälse abgetan. Um so überraschter zeigte man sich über die geballte Wut des Fußvolks treuer Fans. Statt sich mit Fehler- und Lösungssuche zu beschäftigen, stellt man dieses treue Fußvolk als Halbkriminelle hin, strickt eine bequeme Dolchstoßlegende und vollzieht dann endlich einen verspäteten richtigen Schritt. Nur die Geschichten eines Herrn Strauß oder Herrn Bauer zu lesen gibt einem nicht das nötige Bild der Realität um den Verein.
Der Fanprotest war in keinster Weise "gewaltbereit", wie mir von mehreren integeren unbeteiligten Seiten bestätigt wurde.
Offensichtlich ist es schwer einzusehen, daß man schon über längere Zeit einen fälligen Schritt aus falsch verstandenem Ehrgefühl nicht gemacht hat. So einfach ist der Rückzug von alten Positionen dann auch nicht und man strickt sich die Geschichte vom bösen Umfeld und spinnt noch etwas Menschenverachtung mit hinein. So konnte man dann nicht anders und mußte den Trainer den man immernoch für den richtigen hält, entlassen oder besser sich trennen. Zum Wohle des Vereins war die Konzeptlosigkeit und die fehlende Taktik des Herrn Vasic sicherlich nicht. Aber lange zögerte man sich einzugestehen mit Vasic auf das falsche Pferd gesetzt zu haben. Der selbstgefällige Stil des Herrn Vasic über Fußball und seine Theorien zu schwadronieren hat auf die Fußballaien der Vereinsführung großen Eindruck gemacht.
Man kann nur hoffen, daß dieser Schritt nicht zu spät kam.
Jetzt zählt es. Aus den finanziellen Gründen würde ich mir mit der Suche eines Nachfolgers Zeit lassen und dem jungen aber mit der Mannschaft vertrauten Stevan Popov eine Chance geben.
Nur bei Erwin Albert und Martin Schneider bin ich mir sicher, daß sie nicht die Richtigen wären.




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31.08.2002

Einen packenden Pokalknaller bekam man gestern im Willy-Sachs-Stadion geboten. Über den Kampf konnte der FC Schweinfurt einen 0 : 1 Rückstand mit zehn Mann fünf Minuten vor Ende der regulären Spielzeit, ausgleichen. Trotz großer Moral mußte man sich nach der Verlängerung mit 1 : 2 geschlagen geben.
Die Moral hat zwar gestimmt aber gegen eine mehr als schlecht spielende Berliner Mannschaft, hätte mehr herausspringen müssen.
Bemerkenswert war dabei nur daß Trainer Vasic, entgegen seines normalen Verhaltens, einen Spieler auf dem Spielfeld heftig anging. Da hat er mal wieder den genialen Motivator unter Beweis gestellt der die Spieler aus jedem Tief holen kann und zu Höchstleistungen führen kann.




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30.08.2002

Langsam ist das Verhalten, das der Verein um seine Ikone Vasic an den Tag legt an Lächerlichkeit kaum noch zu überbieten. So hat eine ehemals treue Seele des Vereins, dem man für unzählig freiwillig geleistete Stunden eigentlich eine Ehrenwürde antragen müßte, Stadionverbot für drei Jahre erteilt. Sein Vergehen, er hat den Saarbrücker Fans Bier versprochen wenn sie "Vasic Raus" brüllen. Man mag dem Trainer gegenüber stehen wie man will, aber wie blank müssen die Nerven liegen, daß man sich Dünnhäutig zeigt.




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28.08.2002

Wie heute bekannt wurde sind die "Druck und satz" der Staatliche Brückenauer Mineralbrunnen als Trikotsponsor eingesprungen.
Die Sportmedia GmbH hat also auf ganzer Linie versagt. Es ist zu bezweifeln, daß die Sportmedia in der Regionalliga je mehr als ihre Personalkosten zusätzlich verdient hat. Damit bleibt nur eine Konsequenz. Kosten reduzieren. Das Hertlein Geld hilft langfristig nicht weiter. Die Herren der Sportmedia GmbH sind definitiv die falschen am richtigen Platz. Wie wäre es mit einer Semesterarbeit der Betriebswirtschaftsabteilung der FH Schweinfurt mit dem Ziel Vermarktung des 1. FC Schweinfurt 1905?





Erstellt von Castro
am 19. Juni 2006



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